Müll vermeiden: 15 Zero Waste-Tipps To Go
Weniger Plastik
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Weniger Plastik

Im Alltag Müll zu vermeiden ist kompliziert und zeitaufwendig? Nicht mit unseren schnellen und leicht umsetzbaren Zero Waste-Tipps. Lass dich zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren und mach mit! 

  1. Ersetze die Plastiktüte 

Viele Jahre galt die Plastiktüte als willkommener Helfer für zwischendurch. Dass es sich dabei um vermeidbaren Müll handelt, wurde erst in den letzten Jahren deutlich. Zum Glück konnte durch eine Verordnung der EU der Verbrauch von Plastiktüten in den letzten Jahren schon stark reduziert werden.  

Aber das geht noch besser! Gehe einen Schritt weiter und leiste deinen Beitrag: Bereite für deinen nächsten Einkauf einfach die eigenen (Stoff)-Beutel oder Mehrwegnetze vor und deponiere sie in deinen meistgenutzten Taschen und Rucksäcken – so läufst du nicht Gefahr deinen Spontaneinkauf auf den Armen balancieren zu müssen.  

Falls es dann doch mal dazu kommt, dass du zur Plastiktüte greifen musst – einfach so oft wie möglich wiederverwenden. 

2. Kaffee mit oder ohne Kapseln?

Häufiger Grund für Diskussionen – Kaffeekapseln. Sie erzeugen nicht nur viel Abfall, auch die Herstellung ist sehr aufwendig.  Aber keine Sorge, niemand muss auf seinen Morgenkaffee verzichten! Auch hier gibt es nachhaltige Alternativen.  

Wer schon eine Kaffeemaschine besitzt, die nur mit Kapseln betrieben werden kann, hat die Option auf wiederverwendbare Behälter aus ökologisch abbaubarem Material umzusteigen. Ein guter Weg, um seinen Müllverbrauch schnell zu reduzieren. Und wenn es doch nicht unbedingt die Kaffeemaschine sein muss, kann auch ein frisch aufgebrühter Kaffee auf die türkische Art begeistern. Der punktet nämlich nicht nur mit einem tollen Aroma, der entstehende Kaffeesatz eignet sich auch hervorragend als Pflanzendünger.  

Übrigens! Die Kapseln aus Aluminium sollten nach Gebrauch unbedingt in die gelbe Tonne. Denn einmal richtig entsorgt, können Kaffeekapseln aus Aluminium beinahe unendlich oft recycelt werden. 

3. Strohhalm ja. Aber ohne Plastik!

Trinkhalme aus Plastik sind wenig nachhaltig. Besser also, du verzichtest darauf. Wenn du aber doch mal einen Trinkhalm brauchst, dann geht das zum Glück auch umweltfreundlich. Dank Halmen aus Glas, Metall, Bambus oder auch Apfelfaser, kannst du ganz entspannt Plastikmüll vermeiden und trotzdem deine Limonade in der Sonne genießen.  

Wenn es dann um die Reinigung geht, fällt eines auf – die wiederverwendbaren Halme sind gar nicht so leicht sauber zu bekommen. Unser Tipp? Einfach in einer Love Nature Spülmittelmischung einweichen. Nach einem heißen Schaumbad sind deine nachhaltigen Freunde wieder einsatzbereit.  

4. Obst und Gemüse lieber nackig

Oft verpacken Supermärkte Obst und Gemüse in durchsichtigen Folien und Plastikverpackungen. Doch aufgepasst! Schau dich beim nächsten Einkauf mal um, manchmal wird der Apfel oder die Zitrone auch lose angeboten. In dem Fall ist es ratsam das Stoffnetz griffbereit zu haben. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kauft regional und saisonal auf dem Wochenmarkt oder beim Gemüsehändler vor Ort ein. So spart man nicht nur Müll, sondern auch lange Transportwege.

5. Challenge die Verpackung 

Spielerisch lernt man bekanntlich am besten! Vielleicht hast du ja Lust auf eine kleine Nachhaltigkeits-Challenge. Wie wär’s zum Beispiel damit, einen Tag lang ganz ohne Einweg-Plastik auszukommen? Oder eine Woche lang nur unverpacktes Obst und Gemüse zu kaufen?  

Statte doch mal dem ein oder anderen Unverpackt-Laden einen Besuch ab, besuche Unverpackt-Online Shops oder versuche, komplett auf Verpackungshilfen zu verzichten – das macht Spaß und ist in vielen Supermärkten, beim Bäcker oder bei unzähligen anderen Verkaufsstellen bereits möglich. Im Zweifel einfach mal nachfragen.  

Challenge accepted? Dann spricht doch eigentlich nichts dagegen, auch deine Freunde zum Mitmachen herauszufordern und nachhaltig zu inspirieren.  

6. Zahnbürsten auf dem Holzweg 

Wenn es ein Produkt gibt, auf das niemand verzichten mag, dann ist es die Zahnbürste. Bisher waren diese nur in Plastikvarianten erhältlich, aber auch das hat sich geändert. In vielen Drogerien werden mittlerweile Zahnbürsten angeboten, deren Stiele aus Bambusholz gefertigt sind. Hier ist der Holzweg nämlich der richtige Weg. 

7. Besser planen, weniger wegschmeißen 

Wenn Essen im Müll landet, tut es in der Seele weh. Vorausschauende Planung hilft dabei, die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen oder ganz zu vermeiden. Ein Mahlzeitenplan beispielsweise, kann dabei unterstützen, den Überblick über die Lebensmittel zu behalten und spart nebenbei auch noch Zeit, wenn es darum geht, was als nächstes gekocht werden könnte. 

Falls dann doch mal was übrigbleiben sollte, kannst du Lebensmittel auch mit Foodsharing-Apps oder auf Nachbarschaftsnetzwerken anbieten. Denn wenn du deine Lebensmittel nicht mehr verbrauchst, sie noch essbar sind und nicht in der Tonne landen sollen, ist das doch eine coole Alternative. 

8. Windeln: die Stoffvariante

Einweg- oder Mehrwegwindel, mit Plastik oder ohne? Zumindest in puncto Nachhaltigkeit kann die Antwort nur die Stoffwindel sein. Sie lässt sich nach dem Waschen wiederverwenden, ist attraktiv im Design und eine nachhaltige Alternative – Insofern man auch nachhaltig und bewusst beim Waschen dieser Windeln handelt!  

Mit Stoffwindeln Plastik und Verpackungen sparen

9. Zurück zur Tauschkultur

Muss es wirklich neu sein, wenn du auch tauschen kannst? Es gibt jede Menge Plattformen, wie beispielsweise Vinted, die die Sharing Economy hochleben lassen. Mache das Tauschen von Kleidung, Haushaltsgegenständen, Möbeln und vielem mehr zu einem Teil deines nachhaltigen Lebens. 

 10. Patches zur Mode machen

Als Kind hatte sie jeder: Patches an Hosen, Pullis… einfach überall. Wenn das Knie wieder aufgeschürft wurde oder der Ellbogen herhalten musste, weil man sich beim Rollerbladen der Nase nach hingelegt hat, wurde das Loch in der Kleidung einfach schnell und praktisch zugepatcht. 

Warum also diese Herangehensweise nicht wieder aufleben lassen? Heute gibt es stilvolle Varianten, die auch Erwachsene auf ihrer Kleidung platzieren können. So kann nicht nur Geld gespart werden, deine Kleidungsstücke erhalten auch noch einen einzigartigen Look. 

11. Do the Recycling

Müll ist nicht gleich Müll. Altpapier, Glas, Plastik und vieles mehr wartet nur darauf recycelt zu werden.  

Indem du darauf achtest, dass du Produkte konsumierst, die aus recyceltem Material hergestellt wurden und im besten Fall auch wieder recycelbar sind, kannst du schon viel Müll vermeiden. Wichtig ist, die Materialien in der richtigen Tonne zu verstauen. 

Profitipp: Wenn du das nächste Mal eine Pizza bestellst, werfe den Karton in den Restmüll und nicht zum Altpapier! Beschmutztes Papier kann nämlich leider nicht recycelt werden.  

12. Upcycling: Aus alt mach neu

Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe einfach wegwerfen? Wie wäre es stattdessen kreativ zu werden? 

Ob Möbel, alte Jeans oder Plastiktaschen – durch das nachhaltige Prinzip „aus alt mach neu“ kannst du auf kreative Art und Weise Müll vermeiden und hast immer einen kostenlosen Materialvorrat. 

13. Leitungswasser statt Plastikflaschen

Gerade in Deutschland ist Leitungswasser mindestens genauso unbedenklich wie abgefülltes Wasser aus der Flasche. Warum dann also nicht einfach auf Leitungswasser umsteigen? So kannst du nicht nur jede Menge Plastikmüll vermeiden, sondern auch deine Finanzen schonen. Im Vergleich schneidet das Leitungswasser nämlich um einiges günstiger ab. 

Wem Leitungswasser nicht schmeckt, der sollte Wasserkannen mit austauschbaren Filtern ausprobieren. Diese sind in der Regel recycelbar und das Wasser schmeckt damit weicher. Aber Vorsicht! Nicht vergessen die Kanne regelmäßig zu reinigen, am besten mit unserem ökologischen Love Nature Spülmittel.  

Und ganz unter uns: Wer schleppt schon gerne Wasserflaschen? 

14. Picknick ohne Müll

Draußen scheint die Sonne, höchste Zeit die nächste Mahlzeit an der frischen Luft zu genießen – bei einem entspannten Picknick zum Beispiel.  

Am besten ist es natürlich, wenn man dabei nicht auf Einweggeschirr zurückgreift. Erscheint die Lösung mit Bechern, Besteck und Tellern aus Pappe und Plastik auch noch so praktisch – wirklich nachhaltig ist sie nicht. Lass dir dein erholsames Picknick dennoch nicht entgehen und nutze lieber echtes Geschirr. Wir stehen dir anschließend beim nachhaltigen Abwasch mit unserem Love Nature Spülmittel zur Seite. 

15. Nachfüllen statt Neukaufen

Müsli, Kosmetik, Waschmittel, Putzmittel, Spülmittel & Co.: Viele Dinge kannst du mittlerweile in praktischen Behältnissen kaufen, die du ganz einfach wieder auffüllen kannst. Manche Hersteller machen es dir dabei besonders leicht, weil sie spezielle Nachfüllstationen aufgestellt haben. Psst: Wir zum Beispiel! 

Es gibt viele Wege, Müll zu vermeiden

Du siehst: Es gibt viele Wege, Müll sinnvoll im Alltag zu umgehen und nachhaltiger zu leben. Mit unseren Tipps kannst du schon mit kleinen Veränderungen viel bewirken. Probiere es einfach mal aus!