Nachhaltigkeit im Alltag: Ein Weg Richtung Mehrweg.
Saubere Schritte
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Saubere Schritte

Kennst du schon unseren Trendscout Jens? Er ist auch im Green-Team und immer auf der Suche nach cleveren Gedanken, grünen Ideen und frischen Trends, die nicht nur der Umwelt in die Karten spielen, sondern sicher auch dir, wenn du Lust auf mehr Nachhaltigkeit im Alltag hast. Aber genügend einleitende Worte – wir übergeben an Jens.

Hey Nature Lover! Ich bin Jens. Heute geht’s um Kaffee! Genauer gesagt: Kaffee-to-go-Becher. Vorab: Ich liebe frischen Kaffee Crema. Ohne den geht morgens gar nichts bei mir. Ich glaube, viele von euch können das nachvollziehen.

Wusstest du, dass 80 % der Deutschen Kaffee trinken? Ein Großteil sogar mehrmals täglich – aber darum geht’s heute überhaupt nicht. Mir geht’s um den anfallenden Müll, der unweigerlich mit Kaffee-to-go-Bechern in Verbindung steht. Bis jetzt! Zufälligerweise bin ich auf die Pfandbecher von „RECUP“ gestoßen. Diese Umweltfreunde sind eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Einwegbechern.

Die RECUPs werden in Deutschland hergestellt, bestehen aus Polypropylen, sind 100 % recycelbar und BPA- und schadstofffrei. Das Beste: Sie sind spülmaschinenfest. Jeder Becher kann bis zu 1.000 Mal wiederverwendet werden! Mit der Zeit und dem entsprechenden Kaffee-Genuss kann so jeder 1.000 Einwegbecher von 2,8 Milliarden (!) einsparen, die wir in Deutschland jährlich verbrauchen. Die Cups sind superleicht, liegen gut in der Hand, sind bruchsicher und optimal stapelbar. Aber natürlich brauchst du nur einen. 

Und so einfach funktioniert es: Das To-go-Getränk im RECUP statt im Einwegbecher bestellen und einen Euro Pfand hinterlegen. Nach dem Genuss kann man den Becher deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern zurückgeben und das Pfand zurückbekommen. Mittlerweile gibt es sogar schon über 6.000 Ausgabe- und Rücknahmestellen!

Für noch mehr Nachhaltigkeit im Alltag kannst du auch zu den REBOWLs greifen. Richtig gelesen: Das Ganze gibt’s sogar als Bowl plus Deckel. Das Prinzip ist dasselbe. Man bestellt sein Take-away-Essen in der REBOWL statt in der Einwegverpackung und hinterlegt fünf Euro Pfand. Nach dem Essen kann man natürlich auch die Bowl wieder zurückgeben und man erhält das Pfand zurück. Die REBOWLs werden dann wie normales Geschirr für die nächste Benutzung gespült – und so geht’s immer weiter. Jedes Jahr entsteht in Deutschland eine wahnsinnig große Menge Abfall von mehr als 280.000 Tonnen durch Verpackungen im To-go-Segment. Mit den REBOWLs könnte man dieser Zahl entgegenwirken. Bist du dabei?

Ein schönes Beispiel für mehr Nachhaltigkeit im Alltag und eine grünere Zukunft. Ich bin gespannt, was ich noch so finde.

Liebe Grüße

Euer Jens